Wir waren am 30. März in Ober-Bessingen. Der Ort gehört zu Lich. Von Fellingshausen fährt man eine gute halbe Stunde bis zur Straße „An der Eiche“. Bei unserer Ankunft war die Vorführung des Kindergartens leider gerade beendet. Auf dem Osterweg, der an vielen Stellen deutlich sichtbar die Plätze der Weihnachtskrippen nutzt, waren viele Spaziergänger unterwegs.

Der Beginn des Weges war rechts von Häusern gesäumt, deren Besitzer österlich dekoriert hatten. Viele extra gepflanzte Narzissen und andere Zwiebelblumen blühten. Jemand hattet kleine Namensschildchen an die vorhandenen Wildblumen gesteckt. Der Fuchs ist offenbar auch in Ober-Bessingen zu Hause. Eine Dekoration vor dem Haus, eingehüllt in Plexiglas, ließ mich sogleich an das alte Buch „Die Häschenschule“ denken, das viele von uns aus ihrer Kindheit kennen.
Am Beginn des Weges begrüßte uns diese bunte Gruppe. Der Fellingshäuser „Krippenvater“ Friedel Winter Wert darauf, dass im Wald kein Plastik benutzt wird. Das ist hier leider öfter der Fall, aber als Fotomotiv hat es mir nicht gefallen. Dagegen scheint es auch in Ober-Bessingen so etwas wie eine Seniorenwerkstatt zu geben, die ganz viele Blumen, Hasen, Hühner angefertigt hat.

Im Ort gibt es die „Ober-Bessinger Pforte von 1782. Sie ist eines der letzten erhaltenen Torhäuser in Hessen. Nach Jahren des Leerstandes ist sie grundlegend instand gesetzt worden und bietet nun hinter ihren historischen Mauern zwei neue Nutzungen: Als DRK-Museum und als (Pilger)Herberge“. Aus der Webseite https://www.pilgerherberge-ober-bessingen.de/
Man konnte nach dem Auftritt der Kindergartengruppe Kaffee und Kuchen im Stehen zu sich nehmen. Wir wollten lieber im Warmen sitzen und fuhren 8 Minuten weiter nach Lich ins Wiener Altstadtcafé. Das Schlosscafé ist leider dauerhaft geschlossen.
Fotos Eveline Renell